Sonntag, 31. August 2008

Previously on "Gregor a Barcelona"...

Festa major de St. Quirze del Vallès - Tag 4:
Gestern hatte ich einen Ruhetag eingelegt, da ich noch immer zerstört vom Vortag war. Ausser einem Kaffee und Playstation habe ich nichts Interessantes zu berichten.

Samstag, 30. August 2008

Festa Major de St. Quirze

Festa major de St. Quirze del Vallès - Tag 3:
Auch am dritten Tag waren wir auf dem Stadtfest präsent, zwar schon etwas angeschlagen, aber dieser Tag war der Stärkste von allen. Wir waren von Anfang an dort und hatten bereits zu Beginn, dank Miguel und Mariona, einige extrem stark gemixte Becher Wodka-Lemon. Bands waren auch wieder am Start, wobei ich an dieser Stelle der Stadt ein sehr großes Lob aussprechen möchte. Ich hatte bereits nach dem vierten Becher genug, ich wurde einige Male eingeladen, was sich positiv auf meine finanzielle Situation ausgewirkt hat. Dennoch musste ich die Party danach verlassen, da ich bereits ziemlich angeschlagen war.

Jordi beim morgentlichen Kaffee in der Pizzeria.

Freitag, 29. August 2008

Correfoc @ St. Quirze

Festa major de St. Quirze del Vallès - Tag 2:
Der zweite Tag des Stadtfestes gehörte den Diables.

Am sogenannten "Correfoc" (="Feuerlauf") ziehen diese Zeitgenossen mit ihren Teufelsmasken und feuerfesten Gewändern Feuer speiend durch die Nacht. Einige haben auf ihren Mistgabeln Feuerwerk befestigt, mit denen sie die Schaulustigen jagen. Man sollte sich lieber ein längeres Gewand anziehen, da man sich sonst in diesem Funken-Inferno verbrennt.


Ich hatte das Vergnügen hinter dem Festzug den Bullen zu schieben, der in seinem Bauch den Feuerwerks-Nachschub für die Show beherbergte.

Nach dem ohrenbetäubenden Finale im hiesigen Park wurden alle Beteiligten noch zu einem Festessen im Turnsaal mit gebratenem Hühnchen eingeladen.


Danach gingen wir zu den „Barraques“, der Bühne im Park, wo noch bis zum Morgengrauen bei günstigen Getränkepreisen Bands spielten.


Donnerstag, 28. August 2008

Correbars @ St. Quirze

Festa major de St. Quirze del Vallès - Tag 1:
Als Einstimmung auf das alljährliche Stadtfest haben die jüngeren Bürger einen sehr ausgefallenen Brauch: begleitet von Trommlern zieht eine Kolonne bewaffnet mit Bechern, die man zuvor käuflich um einen Euro erwerben kann, und Bier, das in jeder Bar um einen Euro aufgefüllt wird durch die Stadt. Auf dem Weg zwischen den Bars werden jeweils die verschiedenen Marschtakte von den Trommlern vorgegeben.

Nach den Bars stand noch eine kleine Feier auf dem örtlichen Fußballplatz am Programm.


Mittwoch, 27. August 2008

Previously on "Gregor a Barcelona"...

Nach einer längeren Ruhepause habe ich mich um zwei Uhr nachmittags aufgerafft und den Tag begonnen. Ich war noch immer sehr müde von der langen Fahrt, aber gestärkt vom Mittagessen wollte ich dann doch noch etwas unternehmen. Zuerst sind wir in das Haus der Großeltern von Cati gefahren. Am Abend war eine Party mit Pilly in Barcelona geplant, jedoch haben wir den letzten Zug verpasst. Auch der vergebliche Versuch noch rechtzeitig mit dem Auto zum Bus nach Barcelona zu kommen schlug fehl, wir waren zu spät. Also sind Josep und Aleix und ich noch etwas in Barcelona geblieben um den Abend ausklingen zu lassen. Genauer gesagt sind wir in die Bar „Valhalla“ gegangen, um dort Bier und Curanta-tres mit Wodka zu trinken. Eine sehr schöne Metalbar mit einem sehr betrunkenen Barkeeper und billigen Drinks, sehr zu empfehlen, da sie nur unweit von der Rambla ist. Gegen drei Uhr sind wir dann mit dem Nachtbus vom Placa Cantalunya zurück nach St. Quirze gefahren.

Dienstag, 26. August 2008

First entry!

Sehr geehrte BesucherInnen!

Endlich habe ich es geschafft einen Blog zu kreieren, der euch, verehrte Daheimgebliebene, über meine Erlebnisse während meines Austauschjahres hier in Barcelona informiert. Ich habe bis jetzt noch keine Zeit gehabt, einen Eintrag zu machen, da wir bis jetzt jede Nacht fortgegangen sind. Der Grund: "Festa major de St. Quirze del Vallès", was ein viertägiges Fest bedeutet. Ihr könnt euch vorstellen, was das für uns arme Studenten heisst: lange Nächte, kurze Tage. Leider bin auch ich schon dem Feiern verfallen, was sich auch heute Nacht nicht ändern wird.

Morgen werde ich mir den ganzen Tag Zeit nehmen um euch über das bisher Geschehene zu informieren. Leider ist meine Reise mit meinem Auto, was ich kürzlich "Scarface" getauft habe, nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe, ich bin jedoch ohne grössere Probleme hier angekommen.

LG
Gregor

Montag, 25. August 2008

Die Reise nach Barcelona

Hier die Route:



Zuerst von Zuhause nach Salzburg, München und dann über den Pfändertunnel nach Dornbirn. Vor dem Pfändertunnel habe ich aufgrund der langen Wartezeit vor einer Ampel den Motor abgestellt. Da ist mir ein metallisches Geräusch aufgefallen, was sich bei der nächsten Pause als durchgerosteter Auspuff herausgestellt hat. Vom ÖAMTC habe ich die Adresse der nächsten Opel Werkstatt bekommen. Natürlich hatte diese um 2 Uhr früh nicht mehr geöffnet, also habe ich vor der Werkstatt geschlafen um am nächsten Tag den Auspuff reparieren zu lassen. Ich habs nur ein wenig lustig gefunden, denn der ÖAMTC hatte bei der Urlaubsüberprüfung nichts zu bemängeln.

Gottseidank ist dann der Rest der Reise bis auf exorbitante Essens- und Spritpreise sowie Mautgebühren in Frankreich gut verlaufen. Habe nur einmal in Frankreich tanken müssen, sonst bin ich den ganzen Tag von 8 Uhr bis 22 Uhr durchgefahren, wollte einfach nicht stehen bleiben (Zitat: "Wir können hier nicht stehen bleiben, das ist Franzmannland"), obwohl mir die Landschaft im Süden Frankreichs sehr gefallen hat. Besonders bei dem Abschnitt kurz vor Spanien, wo die Autobahn direkt neben dem Meer verläuft, kann man sich kaum auf die Strasse konzentrieren.

Nach der französisch-spanischen Grenze, habe ich sofort die spanische Fahrweise kennengelernt. Eigentlich existieren keine Strassenregeln mehr, jeder kann tun und lassen was er/sie will.
Endlich in St. Quirze del Vallès angekommen bin ich nur mehr was essen gegangen und dann sofort ins Bett. Erst als ich angekommen bin ist die Müdigkeit über mich hereingebrochen.